Werkelijkheid van het gedicht: Juarroz, Kiefer, Rimbaud

Een van de meest inspirerende teksten over de relatie tussen poëzie en werkelijkheid vind ik de rede van Roberto Juarroz, Poesie und Wirklichkeit (Poesía y realidad), gehouden in 1986 in Buenos Aires. Juarroz schetst daarin de rol van de dichter en zijn verhouding tot de werkelijkheid. Poëzie = werkelijkheid. Dit is misschien anders dan het ‘realisme’ van een wiskundige formule of het wetenschappelijk discours (hoewel die ook in zekere zin poëtisch genoemd kunnen worden omdat ze de werkelijkheid op hun eigen wijze benaderen en er niet mee samenvallen). (Vergelijk ook de ervaren esthetiek van een wiskundige formule die een moeilijk probleem samenvat en uitlegt zodat het ‘begrijpbaar’ wordt voor de menselijke geest – tenminste als je wiskundige bent). Juarroz ziet voor de dichter een belangrijke rol weggelegd. Hij zegt: 

Das Schicksal des modernen Menschen liegt in der Wiedergewinnung der Einheit von Denken, Fühlen, Vorstellen, Lieben, Schöpfen. Als eine Lebensform und Wegstrecke hin zum Gedicht, das diese Einheit gestaltet.  Nicht umsonst sagte der baskische Philosoph und Poet Miguel de Unamuno: “Der Gedanke fühlt, das Gefühl denkt.” Auch deshalb ist die Poesie der grösstmögliche Realismus: im Versuch, den gespaltenen und zergliederten Menschen zu vereinen, seine losen Enden zu einem Ende zu verbinden, so dass es nicht mehr wichtig ist, ob lose oder nicht. (Pag. 39-41)

Voor Juarroz is poëzie de grootst mogelijke vorm van realisme zoals hij in dit citaat stelt. En de dichter is een soort van sleutelfiguur in de omgang met de werkelijkheid. Werkelijkheid, realiteit, het zijn abstracties. Elke invulling is er maar een. Elke manier van spreken, de keuze van woorden, de verwoording van ervaringen, het blijft fragmentarisch en heeft niet de pretentie samen te vallen met de werkelijkheid alsof er een onomstootbare waarheid wordt verkondigt. De dichter neemt deel aan de werkelijkheid door zijn dichten en ervaart daarin zijn passie waardoor hij doordringt in de werkelijkheid. Juarroz zegt het zo:

Der Dichter sucht im Wort keine Ausdrucksform, sondern eine Art der Teilnahme an der Wirklichkeit selbst. Der Dichter drückt durch das Wort nicht die Wirklichkeit aus, sondern er nimmt an ihr teil. Die Tür der Poesie hat weder Schlüssel noch Schloss: sie verteidigt sich durch ihre Qualität der glühenden Leidenschaft. Allein die Unschuldigen, die den Habitus des reinigenden Feuers kennen und brennende Finger haben, können diese Tür öffnen und durch sie in die Wirklichkeit eindringen. Die Poesie versucht, diese Aufgabe zu erfüllen, damit die Welt nicht nur für die Einfältigen bewohnbar sei.” (Pag. 37)

Op een poëtische wijze in de vorm van een gedicht drukt hij dit nog een keer zo uit:


Die Welt zu enttaufen,

den Namen der Dinge opfern,

um ihre Anwesenheit 

zu gewinnen.


Die Welt ist ein nackter Ruf,

eine Stimme und nicht ein Name,

eine Stimme mit ihrem eigenen Echo auf dem Rücken.

Und das Menschenwort ist ein Teil dieser Stimme,

kein Fingerzeig,

keine Aufschrift im Archiv,

keine Seitenansicht des Wörterbuchs,

kein hörbarer Personalausweis,

kein Kennwimpel

der Topographie des Abgrunds.


Der Dienst des Wortes,

jenseits der kleinen Armut

und der kleine Zärtlichkeit, dieses oder jenes zu bezeichnen,

ist ein Liebesakt: Anwesenheit zu schöpfen.


Der Dienst des Wortes

ist die Möglichkeit, dass die Welt zur Welt spricht,

die Möglichkeit, dass die Welt zum Menschen spricht.


Das Wort: jener Körper, gerichtet an alles.

Das Wort: jene offenen Augen.

Roberto Juarroz

(Pag. 35)

Het woord, de taal is de brug, de toegang tot de werkelijkheid, een brug over afgronden. Want naast het woord wacht de leegte, heerst de stilte. En in de gebaren en woorden van de mensen klinken veel ervaringen mee, goede en minder goede, levende en dode werelden. Naast het schone en ware, is er bedrog, schijn, een schijnwereld, een leven als aporie. Daarom zet de dichter in op scheuren, op scheuringen, op barsten in de werkelijkheid en ontmaskert zo deze realiteit. Juarroz zegt:

Der Dichter ist ein Förderer der Risse. Die scheinbare Wirklichkeit zerbrechen oder darauf warten, dass sie Risse bekommt, um zu begreifen, was hinter dem Trugbild ist, jenseits der Scheinwirklichkeit. Dort befindet man sich fern der kultivierten Schönheit der Treibhäuser, der sentimentalen Erschöpfung, der vergnüglichen und verspielten Literatur, der hedonistischen Zuflucht, der Virtuosität oder Breitenwirkung. (Pag. 45-47)

De dichter heeft ook in onze tijd een moeilijke taak, profetisch, als een ziener die de werkelijkheid laat zien in een andere dimensie. De dimensie die ook aan de schepping ten grondslag ligt en waarin de dichter is als God als hij zijn werkelijkheid schept met woorden.  

Zonder contact met de transcendente dimensie van ons bestaan, of zoals Rabbi Joseph Ben Shalom zegt, met het ‘absolute zijn’, zonder scheuren in de werkelijkheid waarin dit absolute zijn naar voren kan treden – door en langs de afgrond van het niets en als diepte – die verandering mogelijk maakt, die schepping van het nieuwe mogelijk maakt, in de woorden en de taal van de dichter, is er geen gedicht en is er geen dichter. Het transcendente niet ervaren maakt van de mens hoogstens een illustrator, een commentator, een journalist maar geen dichter. Een hang naar mystiek en de aanraking ervan in het woord van de dichter is een voorwaarde volgens Juarroz. Hij verwijst naar de Franse dichter Rimbaud waarin het mystieke streven naar voren komt als hij zegt:

Die Poesie ist das nicht versteinerte oder unversteinerte Leben der Sprache. Ja, der Dichter ist ein Förderer der Risse, vor allem der zeitgenössische Dichter. Vielleicht ist er deshalb allein, aber nur allein kann man die Risse fördern. Er ignoriert nicht den extremen Sinn des Textes von Rabbi Joseph Ben Shalom aus Barcelona:

“Der’ Abgrund wird in jedem Riss sichtbar. In jeder Verwandlung der Wirklichkeit, in jedem Wechsel der Form, oder immer, wenn sich der Zustand von etwas verändert, wird der Abgrund des Nichts durchquert und so für einen flüchtigen und mystischen Augenblick sichtbar. Nichts kann sich verändern ohne eine Berührung mit diesem Bereich des absoluten Seins.”

Nicht umsonst erklärte Rimbaud am Eingangstor der modernen Poesie, dass der Dichter ein Seher ist. Und nicht umsonst bezeichnete Claudel Rimbaud als “einen wilden Mystiker”. Denn der Dichter ist ein irregulärer Mystiker, ein mystischer Fremder, der spricht, obwohl er weiss, dass die Stille und das Schweigen der Anfang aller Dinge oder der Grund aller Dinge ist, auch des Wortes. (Pag. 47-49)

Anselm Kiefer beschrijft in een van zijn colleges die hij hield in Parijs hoe hij – toen hij jonger was – gegrepen werd door de poëzie van Rimbaud. Ook al begreep hij er in eerste instantie niets van, het bleef hem bezighouden en inspireren. Een van die gedichten van Rimbaud heet Marine. Ik druk het hier af samen met een aantal vertalingen in het Duits. Uit deze vertalingen blijkt alleen al hoe gelaagd dit gedicht is en hoe divers de werkelijkheid hier ter sprake wordt gebracht. 

MARINE

Les chars d’argent et de cuivre – 

Les proues d’acier et d’argent – 

Battent l’écume,– 

Soulèvent les souches des ronces.

Les courants de la lande,

Et les ornières immenses du reflux,

Filent circulairement vers l’est,

Vers les piliers de la forêt,

Vers les fûts de la jetée,

Dont l’angle est heurté par des tourbillons de lumière.

Arthur Rimbaud


(Pag. 24)

De vertaling van Thomas Eichhorn die Kiefer in zijn college weergeeft luidt:


Seestück

Wagen aus Silber und Kupfer –
Durchpflügen den Schaum, –

Aus Stahl und Silber der Bug –
Entwurzeln die Brombeerstrünke. 

Die Ströme der Heide

Und die unendlichen Spuren der Ebbe, 

Ziehen in Wirbeln gen Osten, 

Zu den Pfeilern des Waldes –

Zum Holzwerk der Mole 

Gegen deren Balken andrängen Strudel von Licht.


in: Arthur Rimbaud. Sämtliche Dichtungen. hrsg. und aus dem Französischen übersetzt von Thomas Eichhorn, München 1997, (DTV), S. 340f.


Via internet vond ik nog de volgende Duitse vertalingen:


Hafen

Die silbernen, kupfernen Wagen,
Schiffsschnäbel aus Silber und Stahl
Peitschen den Schaum,
Pflügen der Brombeere Ranken.

Die Ströme der Steppe,
Die unendlichen Spuren der Flut
Kreisen nach Osten hin ab,
Zu den Säulen des Walds
Zu den Bohlen der Dämme,
Im Winkel getroffen vom Wirbeln des Lichts.


Gerhard Haug, in: Arthur Rimbaud, Illuminationen. Übertragen u. herausgegeben von Gerhard Haug. Hamburg: Heinrich Ellermann 1947 (=Das Gedicht. Blätter für die Dichtung), S. 24.


Seestück

Wagen aus Silber und Kupfer –
Aus Stahl und Silber der Bug –
Durchpflügen den Schaum, –
Entwurzeln die Brombeerstrünke.
Die Ströme der Heide
Und die unendlichen Spuren der Ebbe,
Ziehen in Wirbeln gen Osten,
Zu den Pfeilern des Waldes –
Zum Holzwerk der Mole,
Gegen deren Balken andrängen Strudel von Licht.


Uwe Grüning, in: Arthur Rimbaud, Gedichte. französisch und deutsch. Hrsg. u. mit einem Essay von Karlheinz Barck. Leipzig: Reclam 1989, S. 137.


Seestück

Die Wagen von Silber und von Kupfer –
Die Buge von Stahl und von Silber –
Schlagen den Schaum, –
Heben hoch die Strünke der Dornen.
Die Ströme der Heide
Und die Spuren, unermeßlichen, der Ebbe,
Ziehen kreisend gen Osten,
Zu den Pfeilern des Walds,
Zu den Stämmen des Damms,
Dessen Kante gepeitscht wird von Wirbeln von Licht.

Deutsch von Michael Gratz

https://lyrikzeitung.com/2010/03/15/88-anthologie-33-arthur-rimbaud-marine-seestuck/


Kiefer schrijft over dit gedicht het volgende commentaar:

Ich erinnere mich noch genau an die Wirkung die das Gedicht einst auf mich ausübte, als ich es zu begreifen begann. Nein, richtig begriffen habe ich es zunächst nicht. Es blieb mir fremd. Es ließ sich nicht entschlüsseln ich konnte dem Rätsel zunächst nicht auf die Spur kommen. Es gab kein Erlebnis, mit dem ich es hätte verknüpfen, kein Gefühl, mit dem ich mich hätte identifizieren können. Es gab niemanden, der zu mir sprach. Ich war nicht gemeint. Nichts mehr von Goethes »Willkommen und Abschied«: 

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! 

Es war getan fast eh gedacht, 

Der Abend wiegte schon die Erde 

Und an den Bergen hing die Nacht … 

… und doch, welch Glück, geliebt zu werden! 

Und lieben, Götter, welch ein Glück!

Nichts mehr von alledem im Fall von Marine. Worte stehen nebeneinander, anscheinend ohne Verbindungen, Gegenstände ohne Bezug. Wörter an sich. Etwas schien sich abgelöst zu haben. Ein katastrophales Unglück, einer Netzhautablösung gleich, etwas Irreparables war offenbar geschehen. Das Gedicht bezieht sich nicht mehr auf etwas Bestimmtes, Reales, das noch als Baustein der Wirklichkeit hätte interpretiert werden können wie etwa die oft so geheimnisvolle Dichtung von Novalis. Nichts, was in einer Philosophie der Entgrenzung – wie bei den Romantikern -noch hätte mitschwingen können. Was aber wurde aus diesem Schock, aus dieser Zertrümmerung, aus dieser Opposition zu den überlieferten Werten? Wie haben sie sich im Lauf der Jahre verwandelt? 

Sie wurden für mich zum einzig Seienden. Alles andere verschwand. Das Gedicht nimmt keine Rücksicht auf die empirische Realität, zerbricht nicht an den Unstimmigkeiten zwischen Sprache und Wirklichkeit, sondern die sogenannte Realität löst sich auf, es gibt sie nicht mehr. Gedichte sind also für mich das einzig Wirkliche, alles andere ist Illusion. Ich bin sogar ein wenig unsicher, ob Sie, die Sie heute mit mir zusammen sind -verzeihen Sie mir! -wirklich da sind. Wohl aber ist das Gedicht hier, von dem wir heute sprechen. Es ist meine einzige Wirklichkeit. Es bezieht sich nicht auf das scheinbar Seiende. Es lebt vom Nichtseienden … 

Das Gedicht ist -frei nach Wittgenstein -»alles, was der Fall ist.« Nicht das, wovon man spricht, spiegelt die Wirklichkeit. Sondern das, worüber man nicht sprechen kann.

(Pag. 24-25)

Voor Kiefer was de kennismaking met dit gedicht en met poëzie in het bijzonder van grote betekenis. Zijn kijk op de werkelijkheid, de kunst, het leven veranderde daardoor grondig. Hij ontdekte als het ware een nieuwe zijnswijze. De kunstenaar als interpreet van de werkelijkheid, maar ook als deelnemer aan die werkelijkheid op een zeer bijzondere wijze. De kracht van het woord begon toen pas tot hem door te dringen en hem te vormen. Zijn beelden, schilderijen, zijn dagboekaantekeningen zijn daar het resultaat van. Wonderbaarlijk de kracht van het woord, de taal die schept, de mens die zijn taal gebruikt om wonderbaarlijke dingen te duiden, te laten zien, te verwoorden opdat de werkelijkheid leeft. Het gedicht  als enige ‘echte’ werkelijkheid, de werkelijkheid van het gedicht die alle andere vormen van werkelijkheid overstijgt en grondvest. Ik vermoed dat velen Kiefer hierin niet zullen durven volgen, maar Juarroz zit op dezelfde golflengte en hoe ouder ik zelf word, hoe meer ik overtuigd raak van de waarheid van deze stellingname. Als je terugkijkt op je eigen leven, je ervaringen beziet en tegen het licht houdt: wat zie je dan? Wat ervaar je? Wat is het resumé van je bestaan? Dat kan toch niet anders dan een lang gedicht zijn, een verzameling beelden in woorden gegoten, een lange (of korte) declamatie van gedichten die elkaar aanvullen, contrasteren en kritiseren. Die samen misschien een amalgaam vormen, een bijzonder bouwwerk, de contouren van een tempel in verval in de vroege ochtend als het licht er langs begint te strijken. En als je dood bent, vervallen, vergeten, los je op in het niets. Het niets dat er al was en dat er zal zijn, ook als er telkens weer nieuwe woorden zullen zijn in de mond van de dichter die uit dit niets tevoorschijn worden getoverd. Tenslotte Kiefer zelf aan het woord:

In den achtziger Jahren, nachdem das Rimbaud-Gedicht mich längst zu verändern begonnen hatte, stieß ich auf Texte von Paul Valéry. Er schreibt: »Das Gedicht ist ein vollendet durchgeformtes Bruchstück eines nicht existierenden Baus. Und von da war es nicht weit zu der gelebten und dann immer sicherer werdenden, mehr und mehr auch formulierten Erfahrung, dass die einzig mögliche Realität das Gedicht, die Kunst sei.« Weitere wunderbare Formulierungen Valérys sind mir im Gedächtnis geblieben, beispielsweise: »In Wahrheit lässt uns jedes weiße Blatt durch die Leere verstehen, dass nichts so schön ist als das nicht Seiende.« Das klingt ähnlich wie Jean-Jacques Rousseaus Feststellung: »Nur das ist schön, was nicht ist.« Worte existieren also nur dank ihrer ureigenen Realität. 

Ein weiterer Satz Valérys: »Das Wort ist das Mittel des Geistes, sich im Nichts zu vervielfachen … « Über diesen Satz, den ich in den achtziger Jahren gelesen habe, könnte man eine eigene Vorlesung halten. Er ist die Quintessenz des Denkens Valérys. Noch einmal: »Das Wort ist das Mittel des Geistes, sich im Nichts zu vervielfachen … « 

(Pag. 28)

John Hacking 

14 juli 2021

bronnen:

Roberto Juarroz, Poesie und Wirklichkeit. Poesía y realidad. Aus dem argentinischen Spanisch van Juana und Tobias Burghardt, Stuttgart 2010 (Edition Delta)

Anselm Kiefer, Die Kunst geht knapp nicht unter. Vorlesungen am Collège de France, 2020 (Edition Heiner Bastian im Schirmer/Mosel Verlag)

Een gedachte over “Werkelijkheid van het gedicht: Juarroz, Kiefer, Rimbaud

Geef een reactie

Vul je gegevens in of klik op een icoon om in te loggen.

WordPress.com logo

Je reageert onder je WordPress.com account. Log uit /  Bijwerken )

Google photo

Je reageert onder je Google account. Log uit /  Bijwerken )

Twitter-afbeelding

Je reageert onder je Twitter account. Log uit /  Bijwerken )

Facebook foto

Je reageert onder je Facebook account. Log uit /  Bijwerken )

Verbinden met %s

Deze site gebruikt Akismet om spam te bestrijden. Ontdek hoe de data van je reactie verwerkt wordt.